📡 PV + Smart Home

Smart Home & Home Assistant

Mit Home Assistant wird deine PV-Anlage zur Schaltzentrale: Energieflüsse visualisieren, Wechselrichter, Speicher, Heizung und E-Auto steuern — lokal, datenschutzfreundlich und ohne monatliche Kosten.

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Energie visualisierenVerbrauch & Erzeugung auf einen Blick
Überschuss steuernWarmwasser, Heizung, E-Auto automatisch laden
💰
Ab ~600€Komplettes Basis-Setup

Was ist Home Assistant?

Home Assistant (kurz HA) ist eine kostenlose, quelloffene Smart-Home-Plattform — die zentrale Steuereinheit für alle Geräte im Haushalt. Anders als viele kommerzielle Lösungen (Apple HomeKit, Google Home, Samsung SmartThings) läuft HA lokal auf deiner Hardware und benötigt keine Cloud. Alle Daten bleiben bei dir.

✅ Vorteile von Home Assistant

  • Lokal & datenschutzfreundlich — keine Cloud-Pflicht
  • 1.800+ Integrationen — nahezu jedes Gerät anbindbar
  • Keine Abo-Kosten — einmalige Hardware-Investition
  • Energie-Dashboard — Solarertrag, Verbrauch, Speicher auf einen Blick
  • Automatisierungen — Ereignis- oder zeitgesteuert (Überschussladen, Heizung)
  • Aktiv weiterentwickelt — monatliche Updates, große Community

⚙ Das brauchst du dafür

  • Mini-PC oder Raspberry Pi als HA-Server (~200€)
  • Grundlegendes Netzwerk-Verständnis (IP-Adressen, WLAN)
  • Zeit für Einrichtung (ca. 2–4 Stunden Basis-Konfiguration)
  • Kompatible Endgeräte (Shelly, ZigBee-Sensoren, etc.)
  • Optional: Modbus-Kommunikation zum Wechselrichter
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~200 €
Mini-PC für HA OS (Beelink EQ14)
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1.800+
Integrationen für Geräte & Dienste
~6 W
Stromverbrauch des HA-Servers

Home-Assistant-Hardware auswählen

HA läuft auf verschiedener Hardware. Die wichtigste Frage: Mini-PC oder Raspberry Pi? Die Antwort fällt 2026 eindeutig aus.

Mini-PC (Empfohlen) — ab ~180€ +

Ein kleiner Lüfterloser Mini-PC mit Intel N100/N150 Prozessor (z. B. Beelink EQ14, Minisforum UN100L, GMKtec N100) ist 2026 die klar beste Wahl für Home Assistant:

  • Preis: ~180–220 € (inkl. 16 GB RAM, 500 GB NVMe-SSD, WLAN, 2x 2,5 GbE LAN)
  • CPU-Leistung: ~5.600 Punkte (Passmark) — etwa doppelt so stark wie ein Raspberry Pi 5
  • Speicher: NVMe-SSD — extrem zuverlässig, keine Ausfälle wie bei Micro-SD-Karten
  • Stromverbrauch: ~6 Watt im Leerlauf, ~25 Watt unter Last
  • Lärm: Lüfterlos (passiv gekühlt) — absolut geräuschlos
  • Vorteile: Zukunftssicher, mehr Reserven für KI-Erkennung (Frigate), Sprachassistenten, mehrere VMs (Proxmox)
✅ Unsere EmpfehlungEin Mini-PC wie der Beelink EQ14 ist für ~200€ die mit Abstand beste Wahl. Günstiger als ein voll ausgestatteter Raspberry Pi mit NVMe-HAT — und deutlich leistungsfähiger.
Raspberry Pi 5 — die Alternative +

Der Raspberry Pi 5 (8 GB) ist ebenfalls eine mögliche Plattform, aber mit Einschränkungen:

  • Pi 5 (8 GB) Board: ~80–100 €
  • Netzteil + Gehäuse + Kühlung: ~25–30 €
  • Micro-SD-Karte (128 GB, A2): ~20–25 €

Problem Micro-SD: Home Assistant schreibt ständig Daten in die Datenbank (Recorder, History). Micro-SD-Karten verschleißen dadurch schnell — das ist die häufigste Ausfallursache bei Pi-Installationen. Lösung: NVMe-HAT (z. B. Pimorini NVMe Base ~25–35 €) + NVMe-SSD (256 GB ~25–35 €). Damit kostet der Pi in Summe ~150–200 € — also fast gleich viel wie ein Mini-PC, bei halber CPU-Leistung.

⚠ Micro-SD vermeidenWenn du einen Raspberry Pi verwendest, installiere HA auf einer NVMe-SSD mit HAT, nicht auf einer Micro-SD-Karte. Die SD-Karte wird innerhalb von 1–2 Jahren durch die HA-Datenbank verschleißen.
Mini-PC vs. Raspberry Pi — die Entscheidung +
KriteriumMini-PC (N100/N150)Raspberry Pi 5 (8 GB)
CPU-Leistung (Passmark)~5.600~2.800
RAM16 GB (erweiterbar auf 32 GB)8 GB (fix)
SpeicherNVMe-SSD 500 GB (fest)Micro-SD oder NVMe + HAT (~30€ extra)
Netzwerk2x 2,5 GbE LAN, WiFi 61x GbE LAN, WiFi 5
Stromverbrauch (idle)~6 W~5–8 W
Preis komplett~180–220 €~150–200 €
VirtualisierungProxmox + mehrere VMsEingeschränkt
ZuverlässigkeitSehr hoch (Industrie-SSD)Mittel (SD-Karte als Schwachstelle)
✅ FazitDer Mini-PC ist die klar bessere Wahl: günstiger im Gesamtpaket mit NVMe, doppelte CPU-Leistung, mehr RAM, bessere Netzwerk-Anbindung und höhere Zuverlässigkeit. Quelle: raspberry.tips

Home Assistant installieren

Ab 2026 gibt es nur noch zwei empfohlene Installationswege: HA OS (das vollständige Betriebssystem) oder HA Container (Docker). Die älteren Varianten HA Core und HA Supervised wurden eingestellt.

HA OS — der Standard-Weg +

Home Assistant Operating System ist die empfohlene Installationsmethode (über 90 % aller neuen Installationen). Es ist ein eigenständiges Betriebssystem (buildroot-basiert), das direkt auf dem Mini-PC oder Raspberry Pi bootet und HA automatisch startet.

  • Vorteile: Enthält Supervisor, Add-on Store, Over-the-Air-Updates, automatische Backups
  • Add-ons: VS Code (bearbeiten von Configs), Samba (Netzwerkfreigabe), Zigbee2MQTT, InfluxDB+Grafana, Node-RED — alles über den integrierten Add-on Store installierbar
  • Installation: HA OS Image herunterladen (von home-assistant.io), auf USB-Stick schreiben (Balena Etcher / Rufus), vom USB-Stick booten — fertig
  • Empfohlen für: Einsteiger bis Fortgeschrittene, die eine wartungsarme Lösung suchen
⚠ Wichtig 2026Das HA-Team hat im Mai 2025 die Einstellung von HA Core und HA Supervised angekündigt (Support endet mit Release 2025.12). HA OS und HA Container bleiben die empfohlenen Installationswege. Quelle: HA Blog

Energieverwaltung — der Energy Dashboard

Home Assistant hat ein eingebautes Energie-Dashboard — offiziell heißt die Funktion auf Deutsch Energieverwaltung (zu finden unter: Einstellungen → Energieverwaltung). Keine Extra-Installation, kein Add-on nötig.

Was zeigt die Energieverwaltung? +

Die Energieverwaltung visualisiert alle relevanten Energieflüsse in Echtzeit:

  • Solarproduktion: Aktuelle Leistung (W) und Tagesertrag (kWh) vom Wechselrichter
  • Netzbezug & Netzeinspeisung: Wieviel Strom aus dem Netz kommt bzw. ins Netz geht
  • Batteriespeicher: Ladezustand (%), Ein-/Ausgangsleistung
  • Verbrauch einzelner Geräte: Aufgeschlüsselt nach Stromkreisen (Geschirrspüler, Waschmaschine, etc.)
  • Gasverbrauch: Optional, für Heizungs-Energiemix

Ansichten: Tagesverlauf (24h-Diagramm), Woche (7-Tage-Vergleich), Monat (30-Tage-Balken), Jahr (12-Monats-Vergleich). Optional mit Kosten- und CO2-Berechnung.

Quelle: home-assistant.io/docs/energy/

Welche Sensoren müssen ins Dashboard? +

Für die Energieverwaltung brauchst du Sensoren, die kWh-Zählerstände (kumuliert) liefern — keine Momentanleistung:

DatenquelleSensor-TypGerät
SolarertragSolar ProductionWechselrichter-Integration (Fronius, Huawei, SMA)
NetzbezugGrid ConsumptionShelly 3EM / Pro 3EM am Hausanschluss
NetzeinspeisungGrid ProductionShelly 3EM / Pro 3EM
Batterie (Entladung)Battery OutWechselrichter oder BMS-Integration
Batterie (Ladung)Battery InWechselrichter oder BMS-Integration
EinzelverbraucherIndividual DeviceShelly 1PM, Shelly PM Mini Gen3

Wechselrichter-Daten in Home Assistant

Damit deine PV-Anlage im HA-Energiedashboard auftaucht, muss der Wechselrichter ausgelesen werden. Die meisten modernen Wechselrichter unterstützen Modbus TCP oder SunSpec. Manche haben sogar eine direkte HA-Integration.

WechselrichterProtokollHA-Integration
Fronius (Symo, Primo, Gen24)SolarAPI (JSON)Direkte offizielle Integration — Plug & Play
Huawei SUN2000Modbus TCP (via SDongle)Custom Integration „Huawei Solar” (HACS)
SMA (Sunny Boy/Tripower)Modbus, SunSpec, WebconnectSMA Integration (YAML) oder Modbus
Kostal (Piko, Plenticore)Modbus TCP, APIKostal Plenticore Integration
SolarEdgeModbus TCP (SunSpec), Cloud APISolarEdge Integration oder SunSpec Modbus
GrowattModbus RTU/TCPGrowatt Integration oder Modbus
DeyeModbus RTU/TCPDeye Integration (HACS)
HoymilesModbus (DTU-Pro)Hoymiles Integration (HACS)
Modbus — der universelle Standard +

Modbus ist ein offenes, herstellerunabhängiges Kommunikationsprotokoll. Es gibt zwei Varianten:

  • Modbus TCP: Kommunikation über Netzwerk (Ethernet/WLAN) — einfach, kein zusätzlicher Adapter nötig
  • Modbus RTU: Kommunikation über RS485 (serielle Schnittstelle) — benötigt einen USB-RS485 Adapter (~10–15 €, z. B. von AZ-Delivery mit CH340G-Chipsatz)

SunSpec ist ein standardisiertes Datenmodell auf Modbus-Basis, das speziell für PV-Anlagen entwickelt wurde. Viele Wechselrichter (SolarEdge, SMA, Fronius) sind SunSpec-zertifiziert.

Quelle: HA Modbus Integration, ha-sunspec GitHub

✅ Fronius = Plug & Play für ÖsterreichFronius-Wechselrichter (in Österreich sehr verbreitet) haben eine direkte offizielle HA-Integration. Einfach IP-Adresse im HA eingeben — fertig. Kein Modbus, kein Adapter nötig. Quelle: HA Fronius Integration

Shelly-Geräte — Energiemessung & Schalten

Shelly ist ein bulgarischer Hersteller von intelligenten Schalt- und Messgeräten. Die Geräte arbeiten lokal per WLAN (CoIoT-Protokoll), brauchen keine Cloud und lassen sich direkt in HA integrieren. Für die PV-Anlage sind vor allem die Energiemessgeräte interessant.

GerätFunktionPreis (ca.)Einsatz
Shelly Pro 3EM3-phasige Energiemessung (Stromwandler)~100–120 €Hausanschluss-Messung, LAN + WiFi
Shelly 3EM3-phasige Energiemessung (älter)~80–90 €Hausanschluss, WiFi
Shelly PM Mini Gen31-phasig messen (16A, kein Relais)~20–25 €Einzelne Stromkreise im Zählerschrank
Shelly 1PM Gen3Schalten + Messen (16A)~15–20 €Verbraucher schalten & messen
Shelly 1 Gen3Nur Schalten (potentialfrei)~12–15 €Einfaches Ein/Aus-Schalten
Shelly H&T Gen3Temperatur + Luftfeuchte~30–35 €Raumklima Überwachung
Shelly TRVHeizkörperthermostat (ZigBee)~40–50 €Raumweise Heizungssteuerung
Shelly 3EM / Pro 3EM für die Hausanschluss-Messung +

Der Shelly Pro 3EM ist das wichtigste Gerät für das Energiedashboard: Er wird im Zählerschrank installiert (Hutschiene, 3 TE) und misst mit 3 mitgelieferten Stromwandlern (63 A oder 120 A) den gesamten Strombezug und die Einspeisung über alle drei Phasen.

  • Pro 3EM (2. Generation): LAN + WiFi, ESP32, Scripting, MQTT, Bluetooth — ~100–120 €
  • 3EM (1. Generation): Nur WiFi — ~80–90 € (gebraucht noch günstiger)
  • Vorteil Pro 3EM: Ethernet für stabile Verbindung, kein WLAN-Ausfall-Risiko

HA-Integration: Shelly-Geräte werden über die offizielle Shelly-Integration in HA eingebunden — lokal per CoIoT-Protokoll, keine Cloud-Registrierung nötig.

Quelle: HA Shelly Integration

Temperatursensoren & Heizkörperthermostate

Für die Raumüberwachung und Heizungssteuerung sind ZigBee-Geräte die erste Wahl: günstig, stromsparend und über ein Mesh-Netzwerk auch in großen Häusern zuverlässig. Du brauchst dafür einen ZigBee-Koordinator (USB-Stick) als Zentrale.

ZigBee USB Stick — das Gateway +

Ein ZigBee-USB-Stick verbindet alle ZigBee-Geräte mit Home Assistant. Empfehlung:

  • Sonoff ZBDongle-P (TI CC2652P): ~25–30 € — stabil, große Reichweite, +20 dBm Sendeleistung
  • HA SkyConnect (SiLabs EFR32MG21): ~30 € — HA-optimiert, Thread/Matter-fähig
  • Sonoff ZBDongle-E: ~20–25 € — gute Alternative, Matter-fähig

Software: Der Stick wird entweder mit ZHA (ZigBee Home Automation, in HA integriert) oder Zigbee2MQTT (Add-on, flexibler) betrieben.

Temperatur-/Feuchtesensoren +
SensorProtokollPreisBemerkung
Aqara TemperatursensorZigBee~10–15 €Sehr kompakt, CR2032, große Auswahl
Sonoff SNZB-02ZigBee~10–12 €CR2450 (längere Laufzeit)
Shelly H&T Gen3WiFi + BLE~30–35 €Eigenes WLAN, keine Bridge, aber teurer

Empfehlung: Aqara ZigBee-Sensoren — günstig, zuverlässig, klein. Erfordern aber den ZigBee-Stick.

Heizkörperthermostate — Raumweise Heizungssteuerung +
SystemProtokollPreis/Stk.HA-Integration
Homematic IP868 MHz (proprietär)~50–70 €HomematicIP Cloud oder lokale HCU
Danfoss AllyZigBee~50–70 €ZigBee2MQTT / ZHA
SONOFF TRVZigBee~30–40 €ZigBee2MQTT (Budget-Empfehlung)
AvattoZigBee~25–35 €ZigBee2MQTT / ZHA (günstigste Option)
Shelly TRVZigBee~40–50 €Direkte Shelly-Integration
TadoProprietär (Cloud)~80–100 €Tado Cloud-Integration
💡 TippAm günstigsten kommst du mit ZigBee-Thermostaten (SONOFF TRV, Avatto) in Kombination mit dem Sonoff ZBDongle-P. Ein komplettes Haus mit 5 Thermostaten kostet dich so nur ~150–200 €.

PV-Überschussladen mit Home Assistant

Überschüssiger Solarstrom soll möglichst im Haus bleiben. Mit HA und einer kompatiblen Wallbox kannst du dein E-Auto automatisch dann laden, wenn die Sonne scheint.

EVCC — der Open-Source Ladecontroller +

EVCC (evcc.io) ist eine spezialisierte Open-Source-Software für PV-Überschussladen — die wohl beste Lösung am Markt. Sie regelt die Ladeleistung der Wallbox dynamisch basierend auf dem verfügbaren PV-Überschuss.

  • Unterstützt: go-e, Wallbox, openWB, Keba, Tesla, Mennekes, Samsung, Easee, Heidelberg & viele mehr
  • HA-Integration: ha-evcc (GitHub: marq24/ha-evcc) — via REST API in HA einbindbar
  • Betrieb: EVCC kann eigenständig (z. B. auf dem selben Mini-PC) laufen und mit HA kommunizieren
  • Preis: Kostenlos (Open Source)

Quelle: ha-evcc GitHub

Wallboxen mit HA-Integration +
WallboxHA-IntegrationPV-Überschuss
go-e Charger Gemini/FlexCustom HACS-IntegrationLokale API, Websocket, PV-Überschuss
Wallbox Pulsar PlusOffizielle HA-IntegrationCloud (my.wallbox.com), Solar Charging
openWBopenwbmqtt (HACS)Open Source, MQTT, sehr flexibel
Keba P30Keba Integration (offiziell)Lokale API, einfache Einbindung
Tesla Wall ConnectorTWCManager (Custom)Lokale API, PV-Überschuss

Batteriespeicher & BMS in HA

Der Batteriespeicher wird meist über den Wechselrichter mit ausgelesen (Modbus). Wer zusätzlich das Batterie-Management-System (BMS) direkt anbinden möchte, kann das via Bluetooth oder ESPHome machen.

Über den Wechselrichter +

Die einfachste Methode: Der Batteriespeicher (BYD, Pylontech, Growatt APX, Deye) wird über CAN/RS485 mit dem Wechselrichter verbunden. Der Wechselrichter sendet alle Batterie-Daten (Ladezustand, Leistung, Spannung) via Modbus mit — und HA bekommt sie über die Wechselrichter-Integration. Kein zusätzlicher Adapter nötig.

BMS direkt auslesen (JK, Daly, Seplos) +

Viele DIY-Speicher oder ältere Systeme verwenden ein eigenständiges BMS. Dieses kann direkt ausgelesen werden:

  • JK BMS (Jikong) & JBD: Bluetooth-BLE → HA via batmon-ha Add-on (GitHub: fl4p/batmon-ha). Keine extra Hardware nötig, nutzt das Bluetooth des HA-Hosts
  • Seplos BMS: RS485 → ESPHome (GitHub: syssi/esphome-seplos-bms) oder → SolarAssistant
  • Daly BMS: Bluetooth → batmon-ha oder ESPHome

Quelle: batmon-ha GitHub

Was kostet das komplette Setup?

Ein komplettes Smart-Home-Setup für deine PV-Anlage ist günstiger als du denkst. Hier die einmaligen Kosten für ein Basis-System

KomponentePreis (ca.)
Mini-PC (Beelink EQ14, N150, 16 GB, 500 GB NVMe)~200 €
Shelly Pro 3EM (Hausanschluss-Messung, LAN)~110 €
Sonoff ZBDongle-P (ZigBee-Koordinator)~28 €
Aqara Temperatursensor (3 Stück)~45 €
Heizkörperthermostate (5 Stück, SONOFF TRV)~175 €
Shelly 1PM Gen3 (2 Stück)~32 €
USB-RS485 Adapter (für Modbus RTU)~15 €
Gesamt Basis-Setup~605 €
Optionale Erweiterungen +
ErweiterungPreis (ca.)Einsatz
Shelly PM Mini Gen3 (pro Stück)~25 €Einzelverbraucher messen
go-e Charger Gemini (Wallbox)~700–900 €PV-Überschussladen
my-PV AC ELWA 2 (Heizstab, AT-Hersteller)~670 ۆberschuss Warmwasser
Victron Cerbo GX (Batterie-Kommunikation)~200–250 €Victron-Systeme
✅ Made in Austriamy-PV ist ein österreichischer Hersteller aus Neuzeug, Oberösterreich — ein toller AT-Bezug für dein PV-Smart-Home. Quelle: my-pv.com

Systemarchitektur — wie alles zusammenhängt

Hier siehst du, wie alle Komponenten miteinander kommunizieren — von der PV-Anlage bis zum Heizkörperthermostat.

HOME ASSISTANT (auf Beelink EQ14 Mini-PC, ~200€)
  +-- Energieverwaltung (Dashboard: Solar, Netz, Batterie)
  +-- Automatisierungen (Überschussladen, Heizungssteuerung)

  Integrationen / Protokolle:
  |
  +-- Modbus TCP / SunSpec ── Wechselrichter (Fronius, SMA, Huawei, Deye)
  |       +-- Batteriespeicher (via WR oder direkt Modbus)
  |
  +-- Shelly (CoIoT / MQTT) ── Shelly Pro 3EM (Hausanschluss)
  |       +-- Shelly 1PM (Schalten + Messen)
  |       +-- Shelly PM Mini (Stromkreise messen)
  |
  +-- ZigBee2MQTT (Sonoff ZBDongle-P) ── Aqara Sensoren (Temperatur)
  |       +-- SONOFF TRV (Heizkörperthermostate)
  |
  +-- EVCC / go-e API ── Wallbox mit PV-Überschussladen
  |
  +-- BMS Bluetooth (batmon-ha) ── JK / Daly / JBD BMS (Zellspannungen)
        
🔌 Alles lokalSämtliche Kommunikation läuft lokal im eigenen Netzwerk. Keine Cloud-Verbindung nötig. Auch die Shelly-Integration und ZigBee-Kommunikation arbeiten komplett ohne Internet.

Häufige Fragen

Welcher Wechselrichter hat die beste HA-Integration? +

Fronius (Symo, Primo, Gen24) hat die beste native Integration — offizielle HA-Integration, Plug & Play, keine Modbus-Kenntnisse nötig. Ideal für Österreich, da Fronius hier stark verbreitet ist.

Brauche ich einen ZigBee-Stick oder reicht WLAN? +

Für Shelly-Geräte brauchst du keinen Stick — sie arbeiten per WLAN direkt in HA. Für günstige Temperatursensoren und Heizkörperthermostate ist ein ZigBee-Stick empfehlenswert (Sonoff ZBDongle-P ~28 €). ZigBee-Sensoren sind deutlich günstiger als WLAN-Sensoren und verbrauchen weniger Strom.

Kann ich auch nur die Energieverwaltung nutzen, ohne Smart Home? +

Ja — du kannst HA nur für die Energieverwaltung einsetzen und nach und nach erweitern. Ein Mini-PC (~200 €) + Shelly 3EM (~110 €) reichen für ein komplettes Energiedashboard. Heizungssteuerung, Sensoren und Wallbox kommen dann später dazu.

Welche Sprachassistenten funktionieren mit HA? +

Home Assistant unterstützt Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit über Brücken. Es gibt auch einen integrierten lokalen Sprachassistenten (Assist / Wyoming) — datenschutzfreundlich, aber in der Entwicklung. Für PV-Besitzer ist die Steuerung über die HA-App (iOS/Android) oder das Web-Dashboard der typische Weg.

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Hol dir einen Mini-PC, installiere Home Assistant und visualisiere den Energiefluss deiner PV-Anlage in Echtzeit.

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⚠ Hinweis Alle Angaben ohne Gewähr. Preise und Verfügbarkeit können variieren (Stand Frühjahr 2026). Home Assistant ist Open Source und kostenlos. Quellen: home-assistant.io, evcc.io, shelly.com, my-pv.com (OÖ).
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